Beitrag 2017: Fairer Preis für starke Leistungen

Auch 2017 beträgt der individuelle Zusatzbeitrag der SKD BKK nur 0,7 %. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als der offiziell festgestellte durchschnittliche Zusatzbeitrag.

Der Beitragssatz, den eine gesetzliche Krankenkasse von ihrem Mitglied verlangt, setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen:

● Der eine Teil – d.h. der allgemeine oder der ermäßigte Beitragssatz – ist vom Gesetzgeber in seiner Höhe vorgeschrieben und stellt gewissermaßen einen Mindestbeitragssatz dar.

● Der andere Teil wird als kassenindividueller Zusatzbeitrag bezeichnet und je nach Finanzbedarf der einzelnen Krankenkasse individuell festgelegt.

Dieser individuelle Zusatzbeitrag ist vom Gesetzgeber flächendeckend gewollt, um einen stärkeren Wettbewerb unter den Kassen herbeizuführen. Das bedeutet, dass nicht nur einige wenige, sondern nahezu alle Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben müssen, er fällt nur – abhängig von der Finanzlage und dem Angebot an Zusatzleistungen – von Kasse zu Kasse unterschiedlich hoch aus.

Unser Anliegen ist ganz klar: Wir möchten Ihnen die bestmögliche Versorgung für Ihre Gesundheit zukommen lassen. Aber wir sind auch stolz darauf, dass wir dies dank unserer guten Finanzlage zu einem stabilen und günstigen Preis tun können. Vergleichen Sie selbst!

 

Allgemeiner Beitragssatz
► gilt unter anderem für Arbeitnehmer,
Rentner, Selbständige mit Kranken-
geldanspruch
14,6 %
Ermäßigter Beitragssatz
► gilt beispielsweise für Selbständige
ohne Krankengeldanspruch
14,0 %
Individueller Zusatzbeitrag der SKD BKK
► gilt für alle Mitglieder der SKD BKK
0,7 %
Übrigens:
2017 beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag*
1,1 %

* Der durchschnittliche Zusatzbeitrag ist rein rechnerisch notwendig, um im Kalenderjahr 2017 den Finanzbedarf der Gesetzlichen Krankenversicherung zu decken. Dies wurde vom Schätzerkreis – einem Gremium, das sich aus Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes und des Spitzenverbandes der Krankenkassen zusammensetzt – für 2017 offiziell festgestellt.

  • Arbeitnehmer

    Wenn Sie eine abhängige Beschäftigung ausüben – oder anders gesagt: wenn Sie Arbeitnehmer sind –, dann sind Sie in der Regel krankenversicherungspflichtig. Nur wenn Ihr Arbeitsentgelt die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (= 57.600 Euro im Kalenderjahr 2017) übersteigt, entfällt diese Versicherungspflicht. Sie können sich dann aber freiwillig bei der SKD BKK weiterversichern.

    Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung richten sich grundsätzlich immer nach der Höhe Ihrer Einkünfte, d.h. in erster Linie nach Ihrem Bruttolohn/-gehalt, wenn Sie Arbeitnehmer sind. Dabei gibt es jedoch eine Obergrenze, denn die Krankenversicherungsbeiträge werden maximal aus einem monatlichen Entgelt von 4.350,00 Euro (2017) berechnet. Wenn also Ihr Bruttolohn/-gehalt diese Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, dann hat dies keinen Einfluss mehr auf die Höhe Ihres Beitrags.

    Als Beitragssatz ist der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent heranzuziehen; die Hälfte davon trägt grundsätzlich der Arbeitgeber. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, der bei der SKD BKK nur 0,7 Prozent beträgt.

    Allgemeiner Beitragssatz 14,6 %                                         
    ► davon Arbeitgeberanteil 7,3 %  
    ► davon Arbeitnehmeranteil 7,3 %  
    Zusatzbeitrag
    ► allein vom Versicherten zu tragen
    0,7 %
    Wird wie der übrige Beitrag
    vom Gehalt einbehalten und
    vom Arbeitgeber an die
    Kasse abgeführt
     

     

    Für versicherungspflichtige Arbeitnehmer berechnet der Arbeitgeber die Beiträge. Diese werden dann vom Lohn/Gehalt einbehalten und direkt an den Gesundheitsfonds abgeführt. Oft übernimmt der Arbeitgeber diese Aufgabe auch für seine freiwillig versicherten Arbeitnehmer, obwohl diese grundsätzlich ihre Beiträge selbst an die Krankenkasse zu zahlen hätten.

     

     

     

  • Selbstständige

    Wenn Sie hauptberuflich selbständig sind, dann können Sie sich bei der SKD BKK freiwillig versichern. Sie haben dabei die Wahl, ob Sie sich mit oder ohne Anspruch auf Krankengeld versichern möchten – und diese Entscheidung ist maßgeblich für den Beitragssatz, den Sie zu zahlen haben:

    Versicherung ohne Anspruch auf Krankengeld
    ► ermäßigter Beitragssatz
    14,0 %                          
    Versicherung mit Anspruch auf   Krankengeld
    ► allgemeiner   Beitragssatz
    14,6 %  
    Hinzu kommt:    
    Der Individuelle Zusatzbeitrag der SKD BKK
    ► gilt für alle Mitglieder der SKD BKK
    0,7 %  

     

    Als Beitragsbemessungsgrundlage gilt grundsätzlich die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze von 4.237,50 Euro im Monat (2016). Der monatliche Krankenversicherungsbeitrag beträgt demnach bei der SKD BKK (inklusive dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von nur 0,7 Prozent):

    - ohne Anspruch auf Krankengeld     ► 639,45 €/Monat
    - mit Anspruch auf Krankengeld       ► 665,55 €/Monat

    Beide Beträge stellen zugleich auch den maximal möglichen Krankenversicherungsbeitrag dar, den Sie als Selbständiger bei der SKD BKK zu zahlen hätten.

    Wenn Sie nachweisen, dass Ihre monatlichen Einkünfte niedriger sind, dann kann die SDK BKK Ihre Krankenversicherungsbeiträge – je nach tatsächlicher Höhe Ihrer Einkünfte – auch niedriger ansetzen. Dies geht allerdings nur bis zur Mindestbemessungsgrenze von 2.231,25 Euro im Monat (2017), die der Gesetzgeber vorgegeben hat. Das bedeutet, dass Sie aus dieser Mindestbemessungsgrenze Beiträge zu zahlen haben, auch wenn die von Ihnen nachgewiesenen monatlichen Einnahmen tatsächlich niedriger sind.

    Achtung: Wenn Sie Existenzgründer sind und Sie deshalb einen Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit bekommen, dann sinkt die Mindestbemessungsgrenze für Sie auf 1.487,50 Euro im Monat.

     

     

  • Rentner

    Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung richten sich grundsätzlich immer nach der Höhe Ihrer Einkünfte. Dies gilt auch dann, wenn Sie in Ruhestand gehen oder bereits im Ruhestand sind. Aber es ist auch eine weitere Frage von Bedeutung: Sind Sie pflichtversichert in der Krankenversicherung der Rentner (kurz: KVdR) oder sind Sie als Rentner freiwilliges Mitglied einer Krankenkasse?

    Krankenversicherung der Rentner (Pflichtversicherung)

    Wenn für Sie eine Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner besteht, dann zahlen Sie Ihren Beitrag ausschließlich aus der Rente bzw. den Renten und aus den sogenannten Versorgungsbezügen (z.B. Betriebsrenten). Sofern Sie daneben noch selbständig tätig sind, unterliegen die Einkünfte daraus auch der Beitragspflicht.

    Als Beitragssatz ist der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent heranzuziehen (bei den gesetzlichen Renten zahlt die Hälfte davon Rentenversicherungsträger, bei Versorgungsbezügen ist der Beitrag allein von Ihnen zu tragen). Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, der bei der SKD BKK nur 0,7 Prozent beträgt.

    Übrigens: Ob für Sie eine Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) besteht, hängt davon ab, ob sie eine bestimmte Vorversicherungszeit erfüllen. Wenn Sie dazu Fragen haben, dann rufen Sie uns doch einfach an. Wir beraten Sie gerne!

    Freiwillig versichert als Rentner

    Wenn Sie als Rentner freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, dann zahlen Sie Ihren Beitrag – ebenso wie ein pflichtversicherter Rentner – aus der Rente, aus Versorgungsbezügen und gegebenenfalls aus Ihren Einkünften, die Sie im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit erzielen. Für diese Einnahmen ist der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent maßgeblich.

    Darüber hinaus unterliegen aber bei einer freiwilligen Versicherung noch weitere Einnahmen der Beitragspflicht (z.B. Zinseinnahmen oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung). Für diese Einnahmen gilt der ermäßigte Beitragssatz in Höhe von 14,0 Prozent.

    Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, der bei der SKD BKK nur 0,7 Prozent beträgt.

  • Studenten

    Wenn Sie sich an einer Hochschule einschreiben möchten, dann müssen Sie nachweisen, dass Sie krankenversichert sind.

    Bis zu Ihrem 25. Geburtstag können Sie während des Studiums weiterhin in der beitragsfreien Familienversicherung bleiben. Dieser Anspruch verlängert sich gegebenenfalls um die Zeit des Wehr-/Zivildienstes. Danach werden Sie in der Regel selbst Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse – und zwar zu den besonders günstigen Konditionen der Krankenversicherung für Studenten (= Pflichtversicherung).

    Die Bedingungen für die Beitragsberechnung bei Studenten sind vom Gesetzgeber ganz genau festgelegt: Es wird gewissermaßen ein fiktives Einkommen in Höhe von 649 Euro im Monat zugrunde gelegt (= Beitragsbemessungsgrundlage; seit September 2016 gültig). Und daraus berechnet sich dann der monatliche Beitrag nach einem Beitragssatz von 10,22 Prozent zuzüglich dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag.

    Bei der SKD BKK sind das dann (inklusive dem Zusatzbeitrag von nur 0,7 Prozent) 70,87 Euro im Monat. Zur Pflegeversicherung ist ein monatlicher Beitrag von 16,55 Euro (für Versicherte mit Kind/ern) bzw. 18,17 Euro (für kinderlose Versicherte) zu zahlen.

    Die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Studenten endet normalerweise mit dem Ende Ihres Studiums. Allerdings hat der Gesetzgeber hier gewisse Grenzen gesetzt: Die Krankenversicherung der Studenten ist längstens bis zum Ablauf des 14. Fachsemesters oder – je nachdem, was früher eintritt – bis zum Ablauf desjenigen Semesters möglich, in dem Sie 30 Jahre alt werden.

    Wichtig: Wenn Sie neben dem Studium noch arbeiten, dann kann dies Auswirkungen auf Ihren Versicherungsschutz und auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge haben. Wenn Sie dazu Fragen haben, dann rufen Sie uns doch einfach an. Wir beraten Sie gerne!

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