Stufenweise Wiedereingliederung

Die stufenweise Wiedereingliederung soll Ihnen dabei helfen, nach einer längeren Krankheit wieder zurück in den Arbeitsalltag zu finden – und zwar Schritt für Schritt, um eine plötzliche Überlastung und/oder einen Rückfall in die Krankheit zu vermeiden.

Zunächst arbeiten Sie also nur wenige Stunden pro Woche und üben möglicherweise leichtere Tätigkeiten aus als zuvor. Im Laufe der Zeit wird beides gesteigert, bis Sie Ihre volle Arbeitsfähigkeit wieder erreicht haben.

Die allmähliche Steigerung der Arbeitsbelastung wird von Ihrem behandelnden Arzt in einem Wiedereingliederungsplan (auch: Stufenplan) festgeschrieben – natürlich wird dieser Plan zuvor mit Ihnen besprochen. Wichtig ist auch, dass Ihr Arbeitgeber zustimmt.

Die Wiedereingliederung wird dann von Ihrem behandelnden Arzt begleitet und der Verlauf immer wieder überprüft. Wenn sich herausstellt, dass Ihr Gesundheitszustand sich anders als erwartet entwickelt, passt der Arzt den Wiedereingliederungsplan den Umständen entsprechend an (d.h. die Wiedereingliederung wird verlängert, verkürzt oder abgebrochen).

Während der stufenweisen Wiedereingliederung gelten Sie weiterhin als arbeitsunfähig. Sie haben daher weiterhin Anspruch auf Krankengeld (oder gegebenenfalls Verletzten-/Übergangsgeld). Es ist daher wichtig, dass Sie den Wiedereingliederungsplan auch an die SKD BKK schicken. Sollte Ihnen Ihr Arbeitgeber während der Wiedereingliederung ein Gehalt für Ihre Arbeit zahlen, verringert sich das Krankengeld entsprechend.

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