Business-Talk mit Sven Hannawald im Konferenzzentrum Maininsel

19.07.2017 - Informationsveranstaltung der SKD BKK zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement lockt rund 50 Interessierte an. Skisprung-Legende Sven Hannawald, der heute unter anderem als Unternehmensberater erfolgreich ist, sprach in einem Business-Talk über Erfolg und Absturz, Burnout, Wege zurück ins Leben und zur Balance und über vieles mehr.

SKD BKK News

Im Bild (von links nach rechts): Manfred Warmuth, Vorstand der SKD BKK, Moderatorin Kathrin Griebsch und Sven Hannawald.

Psychische Erkrankungen machen einen immer größeren Anteil an den Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Studien zufolge sind inzwischen 15 % aller krankheitsbedingten Fehltage durch seelische Leiden verursacht. Neben den gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen selbst, bedeutet das auch für die Wirtschaft bzw. für die einzelnen Unternehmen einen erheblichen Produktivitätsverlust.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein Instrument, mit dem Unternehmen die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer gezielt und nachhaltig fördern können. Die in Schweinfurt ansässige Betriebskrankenkasse SKD BKK nahm dies zum Anlass, die Arbeitgeber hier in der Region zu einer Informationsveranstaltung zum Thema BGM einzuladen. Im Konferenzzentrum Maininsel kamen daher am 19. Juli 2017 rund 50 Unternehmer, Personalverantwortliche und Betriebsärzte zusammen, um sich auszutauschen und wertvolle Denkanstöße mitzunehmen.

Diplom-Sportwissenschaftlerin Rebecca Ortloff von der SKD BKK und Diplom-Psychologe Benedikt Salehi erklärten die Entstehungsmechanismen des Burnout und anderer psychischer Belastungsreaktionen. Außerdem gaben die beiden Referenten praxisbezogene Tipps, wie Arbeitgeber und Führungskräfte bereits mit minimalem Aufwand erste Schritte hin zu einem gesunden Unternehmen gehen können.

Höhepunkt der Veranstaltung war ein moderierter Business-Talk mit Sven Hannawald. Der ehemalige Skispringer berichtete von seinem Leben als Hochleistungssportler und darüber, wie seine Karriere abrupt mit der Diagnose Burnout endete. Dabei schilderte er eindrucksvoll die ersten Anzeichen und Symptome der Erkrankung und wie er selbst als Betroffener diese nicht wirklich einzuordnen wusste. Sein Weg zurück ins Leben war lang und schwer, aber Sven Hannawald hat es geschafft. Und während er in dem Gespräch seinen ganz persönlichen Weg in die seelische Krise und wieder heraus beschrieb, schlug Hannawald immer wieder Brücken aus der Welt des Profisports ins Business.

 

Weitere News:

  • 23.06.2017 Schul- und Sportfest der Schiller-Grundschule

    Schul- und Sportfest der Schiller-Grundschule

    Am Freitag, den 23.06.2017, fand von 8:00 bis 12:00 Uhr in der Schiller-Grundschule in Schweinfurt das alljährliche Schul- und Sportfest statt, welches diesmal unter dem Motto „Kindern den Rücken stärken" stand.

    Fast jedes zweite Schulkind zwischen sieben und 14 Jahren hat eine schlechte Körperhaltung. Und die Häufigkeit von Rückenschmerzen bei Kindern nimmt zu. Die Hauptauslöser sind vor allem Bewegungsmangel, langes Sitzen, zu schwere oder schlecht sitzende Schulranzen.

    Die Lehrerinnen und Lehrer der Schiller-Grundschule haben sich deshalb für das diesjährige Schul- und Sportfest etwas Besonderes einfallen lassen. Denn neben den sportlichen Wettbewerben fanden kindgerechte Rückenschulkurse statt. In jeweils dreißigminütigen Einheiten zeigte Physiotherapeutin Karina Schuck den Kindern einfache aber wirkungsvolle Übungen für einen starken Rücken, die ganz leicht zuhause nachgemacht werden können und überdies auch Spaß machen.

    Die Diplom-Sportwissenschaftlerin Rebecca Ortloff von der in Schweinfurt ansässigen Betriebskrankenkasse SKD BKK testete die Motorik der Kinder und erklärte anschaulich, wie die Knochen und Muskeln des Rückens funktionieren. Franziska Weidinger (ebenfalls von der SKD BKK) nahm sich die Schulranzen der Kinder vor. Sie zeigte, wie der Ranzen sinnvoll gepackt werden kann und überprüfte dessen Gewicht und korrekten Sitz.

    Ein weiteres Highlight des Festes war das Catering, das sich die kleinen Schülerinnen und Schüler gewissermaßen selbst verdient haben. Denn die Klasse 2a des Schuljahres 2015/16 hat mit ihren selbstgemalten Bildern den ersten Preis des SKD BKK Plakatwettbewerbes 2016 gewonnen: einen Gutschein für gesundes Essen im Wert von 1.000 Euro. Dieser Gutschein wurde jetzt anlässlich des Schulfestes bei der „CIA – der Culinarischen Intelligenz Agentur" eingelöst.

    23.06.2017 Schul- und Sportfest der Schiller-Grundschule

    Das stärkt den Rücken: Karina Schuck übt mit den Kindern den Entengang.

    23.06.2017 Schul- und Sportfest der Schiller-Grundschule

    „Spürst Du, wie Deine Rückenmuskeln arbeiten?" –
    Rebecca Ortloff erklärt das Zusammenspiel der Tiefenmuskulatur im Einbeinstand.

    23.06.2017 Schul- und Sportfest der Schiller-Grundschule

    Gesunder Mix(er): Nicht nur das frische Obst in den
    Shakes ist gesund, sondern schon die muskelbetriebene Zubereitung mit dem
    Shake-Bike.

  • 20.02.2017 Schiller-Grundschüler gewinnen Malwettbewerb

    Schiller-Grundschüler Sieger bei Malwettbewerb

    Schüler der Schiller-Grundschule Schweinfurt gewinnen Hauptpreis beim SKD BKK Plakatwettbewerb 2016. Sie können sich jetzt über einen Food-Truck freuen, der ihnen gesundes Essen im Wert von 1.000 Euro servieren wird.

    Kurz vor den Sommerferien 2016 hatten die Kinder der damaligen Klasse 2 a der Schiller-Grundschule Schweinfurt sich richtig ins Zeug gelegt: mit viel Phantasie und Liebe zum Detail hatten sie Bilder von ihrem „Traumgarten" gemalt. Das nämlich war das Thema des SKD BKK Plakat-Wettbewerbs 2016 gewesen, den die in Schweinfurt ansässige Betriebskrankenkasse (BKK) ausgeschrieben hatte. Unter insgesamt 114 Einsendungen wurden jetzt die Bilder der Klasse als Hauptgewinner ermittelt.

    „Wir sind sehr stolz auf unsere kleinen Künstler, die mit ihren Bildern den ersten Preis gewonnen haben", freut sich Rektorin Brigitte Ertl. Bei der offiziellen Übergabe des Geschenkgutscheines, zu der alle Schüler der Schiller-Grundschule zusammengekommen waren, dankte sie den Wettbewerbgewinnern für ihren Einsatz: „Ihr habt etwas ganz Tolles geschafft, über das sich jetzt auch allen anderen Schüler der Schiller-Grundschule freuen können." Bei welchem Anlass der Gutschein eingelöst werden soll, muss jetzt noch überlegt werden.

    20.02.2017 Schiller-Grundschüler gewinnen Malwettbewerb

    Im Bild: Klassenlehrerin Sabine Kristandt nimmt den Gewinngutschein entgegen, den Rebecca Haßfurther (SKD BKK) überreicht.

  • 09.12.2016 Beitragssatz 2017

    SKD BKK hält Beitragssatz auch 2017 stabil

    Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag der SKD BKK wird auch im Jahr 2017 bei 0,7 Prozent belassen. Das hat der Verwaltungsrat der in Schweinfurt ansässigen Betriebskrankenkasse (BKK) in seiner Sitzung am 9. Dezember 2016 beschlossen.

    09.12.2016 Beitragssatz 2017

    Im Bild:
    Manfred Warmuth (links), Vorstand der SKD BKK, und Norbert Völkl (rechts), Vorsitzender des Verwaltungsrates der SKD BKK.

     

    Nach dem Haushaltsplan, der ebenfalls in dieser Sitzung verabschiedet wurde, sind im kommenden Jahr rund 5,6 Millionen Euro mehr für die Gesundheitsversorgung der Versicherten eingeplant. „Dennoch: Die ausgezeichnete Finanzlage der SKD BKK macht Gedanken über eine Anhebung des Beitragssatzes völlig überflüssig. Damit stellt die SKD BKK einmal mehr ihre Leistungsstärke und Verlässlichkeit für die Versicherten unter Beweis", erklärt Norbert Völkl, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der SKD BKK.

    Mit ihrem Zusatzbeitrag von 0,7 Prozent liegt die SKD BKK deutlich unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag, der jedes Jahr offiziell vom Bundesministerium für Gesundheit festgestellt wird. 2017 beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung 1,1 Prozent.

    SKD BKK-Vorstand Manfred Warmuth zeigt sich ganz besonders stolz auf die Tatsache, dass die Krankenkasse den günstigen Beitragssatz, aber auch ihr Leistungsangebot nun schon das dritte Jahr in Folge hält: „Als die gesetzlichen Krankenkassen Anfang 2015 wieder in den Preiswettbewerb entlassen wurden, war es unser Ziel, einen starken Krankenversicherungsschutz zu einem vernünftigen Preis anzubieten – und beides auch längerfristig halten zu können. Das haben wir offensichtlich geschafft".

  • 20.07.2016 Veröffentlichung der Bilanz 2015

    SKD BKK veröffentlicht Bilanz 2015

    Beitragssatz bleibt stabil, Leistungen werden um neues Zusatzangebot für Diabetiker erweitert

    20.07.2016 Veröffentlichung der Bilanz 2015

    Im Bild: Manfred Warmuth (links), Vorstand der SKD BKK, und Norbert Völkl (rechts), Vorsitzender des Verwaltungsrates der SKD BKK.

     

    Schweinfurt, 20.07.2016 - Der Verwaltungsrat der SKD BKK hat heute die Jahresrechnung 2015 abgenommen: Demnach hat die in Schweinfurt beheimatete Betriebskrankenkasse für das vergangene Geschäftsjahr einen Ausgabenüberhang von 34.000 Euro zu verzeichnen. Angesichts eines Haushaltsvolumens von 135 Millionen Euro sieht SKD BKK-Vorstand Manfred Warmuth dieses Ergebnis gelassen: „Prozentual betrachtet liegt der Verlust bei 0,025 % der Gesamtausgaben und kann daher getrost als ‚schwarze Null' bezeichnet werden."

    Dem Jahresergebnis für 2015 kommt besondere Bedeutung zu, weil es sich um das erste Jahr handelt, in dem die gesetzlichen Krankenkassen wieder selbst über die Höhe ihres Beitragssatzes bestimmen konnten. Die SKD BKK hatte sich entschieden, den Beitragssatz um 0,2 Prozentpunkte zu senken. „Der Jahresabschluss 2015 bestätigt uns, dass unsere Entscheidung im Sinne unserer Versicherten genau richtig war", kommentiert Verwaltungsratsvorsitzender Norbert Völkl das Ergebnis. „Das minimale Defizit kann leicht aus den Rücklagen aufgefangen werden – und weil auch der Haushalt für 2016 mit dem gleichen, exakt kostendeckenden Beitragssatz wie 2015 geplant werden konnte, ist eine Beitragserhöhung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten", fährt Völkl fort.

    Auf der Tagesordnung stand heute auch eine neue Zusatzleistung der SKD BKK. Die Kasse will sich künftig an den Kosten für ein innovatives Blutzuckermessverfahren beteiligen. Der Verwaltungsrat stimmte diesem Satzungsnachtrag einstimmig zu.

    Die Geschäftsberichte der SKD BKK finden Sie hier.

  • 14.04.2016 Ganz groß am Start!

    14.04.2016 Ganz groß am Start!

    Die Grundschule und Mittelschule Sennfeld hat insgesamt etwa 300 Schülerinnen und Schüler – und sie hat es geschafft, beachtliche 36 davon für den SKD BKK MainCityRun am 17. April in Schweinfurt anzumelden. Für den einheitlichen Look der jungen Läufer sorgte die SKD BKK – die Betriebskrankenkasse mit Sitz in Schweinfurt, die auch Namenssponsor des SKD BKK MainCityRun ist. Jedes der Kinder hat ein T-Shirt mit dem aufgedruckten Schullogo und dem Schriftzug „Grundschule und Mittelschule Sennfeld" erhalten.

    14.04.2016 Ganz groß am Start!

    Im Bild sind die Schülerinnen und Schüler der Grundschule und Mittelschule Sennfeld zu sehen, die am Wettkampf teilnehmen. Außerdem Schulleiterin Marianne Friedrich, Jugendschulsozialarbeiter Philippe Heinelt und der zweite Vorsitzende des ‚Fördervereins der Grund- und Mittelschule Sennfeld e.V.' Ralf Löschner.

    14.04.2016 Ganz groß am Start!

    14.04.2016 Ganz groß am Start!

  • 09.12.2015 Beitragssatz 2016

    Beitragssatz der SKD BKK bleibt stabil

    09.12.2015 - Die mehr als 37.000 Mitglieder der SKD BKK können sich auch 2016 über konstant niedrige Kranken­kassenbeiträge freuen.

    Der individuelle Zusatzbeitrag der SKD BKK wird im neuen Jahr bei 0,7 Prozent belassen. Das hat heute der Verwaltungsrat der Schweinfurter Betriebskrankenkasse einstimmig entschieden. Mit dieser Entscheidung wird der Beitragssatz künftig noch deutlicher unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag liegen. Der wurde für 2016 vom Bundesministerium für Gesundheit um 0,2 Prozent­punkte auf 1,1 Prozent erhöht.

    „Die finanzielle Situation der SKD BKK ist hervorragend", erklärt der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Dr. Muharrem Cinar. „Die Stabilität des Beitragssatzes muss daher nicht mit Kürzungen bei den Zusatzleistungen der Kasse bezahlt werden."

    Auch die neuen Leistungen und andere zusätzliche Ausgaben, die es dank der regen Tätigkeit des Gesetzgebers geben wird, sind bei der Kalkulation des Zusatzbeitrages für das kommende Kalenderjahr großzügig berücksichtigt worden. Zu nennen sind hier beispielsweise das Recht auf eine Zweitmeinung bei planbaren Operationen, die Ausweitung der Prävention oder die Verbesserung der Vorsorgeuntersuchungen für Kinder.

    „Daher haben wir für die Leistungsausgaben – d.h. für die Gesundheit unserer Versicherten – 2016 6,4 Millionen Euro mehr eingeplant", betont der Vorstand der SKD BKK, Manfred Warmuth. „Die Entscheidung über den Beitragssatz basiert also auf einer soliden und seriösen Haushaltsplanung."

  • 17.06.2015 Veröffentlichung der Bilanz 2014

    SKD BKK veröffentlicht Bilanz 2014

    Beitragssatz und Leistungen bleiben stabil

    Der Verwaltungsrat der SKD BKK hat heute die Jahresrechnung 2014 abgenommen: Demnach hat die Schweinfurter Betriebs­krankenkasse im vergangenen Geschäftsjahr einen Überschuss von 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Kürzung von Zusatzleistungen oder eine Erhöhung des Beitragssatzes, der um 0,2 Prozentpunkte unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt, kann daher ausgeschlossen werden.

    Die Bilanz weist Einnahmen in Höhe von rund 132,9 Millionen Euro aus, denen Ausgaben von 129,1 Millionen Euro gegenüber stehen. Davon entfiel der weitaus größte Teil auf die Leistungsausgaben, die die SKD BKK für ihre rund 51.000 Versicherten aufwandte. Pro Versichertem waren dies 2.392 Euro. Von 2013 auf 2014 ist hier eine Steigerung von 5,7 Prozent zu verzeichnen. Die Verwaltungskosten lagen mit 111 Euro je Versichertem deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 142 Euro.

    „Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen ist der Überschuss 2014 zwar etwas niedriger, aber angesichts der aktuellen Entwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung dennoch sehr erfreulich", kommentiert SKD BKK-Vorstand Manfred Warmuth die Zahlen. Denn von den 124 Krankenkassen haben nach Erhebungen des Bundesministeriums für Gesundheit 57 inzwischen ein Minus zu verzeichnen – manche mussten sogar ihren Beitragssatz zum 1. Juli anheben.

    Der Überschuss aus dem Geschäftsjahr 2014 wird den Rücklagen zugeführt, um damit das Finanzpolster der SKD BKK noch weiter auszubauen. Auf diese Weise können die künftigen Ausgaben­steigerungen – zu denken ist hier beispielsweise an die Kosten für die gerade beschlossenen Gesetzesänderungen – gut abgefedert werden.

    Die Geschäftsberichte der SKD BKK finden Sie hier.

    Hintergrundinformationen:

    Warum sich für die Bilanz einer Krankenkasse interessieren?

    Seit dem 1. Januar dürfen die Krankenkassen wieder mehr oder weniger selbst über die Höhe ihres Beitragssatzes entscheiden. Der Gesetzgeber hat lediglich einen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent (bis 31. Dezember 2014 noch 15,5 Prozent) festgelegt, der zu gleichen Teilen von den Arbeitnehmern und den Arbeitgebern zu zahlen ist. Um aber die Kosten zu decken, reicht dieser festgeschriebene Beitragssatz nicht aus. Die Krankenkassen erheben deshalb kassenindividuelle Zusatzbeiträge, die alleine der Versicherte tragen muss.

    Für gesetzlich Krankenversicherte, die neben dem Leistungsangebot auch Wert auf einen günstigen Beitrag legen, lohnt sich nicht nur ein Vergleich der aktuellen Beitragssätze, sondern auch ein Blick in die Bilanzen der Krankenkassen. Denn hier zeigt sich, ob eine Kasse über genügend finanzielle Mittel und Reserven verfügt, um ihren aktuellen Beitragssatz mittelfristig halten zu können. Und diese Information ist deshalb wichtig, weil bei einem Wechsel das Mitglied mindestens 18 Monate an die neue Krankenkasse gebunden ist.

  • 28.12.2014 Beitragssatzsenkung

    Wir senken den Beitragssatz!
    Ab Januar 2015 zahlen Sie 0,2 Prozent weniger

    In den vergangenen Jahren bestimmte der Gesetzgeber, wie hoch der Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen war. Ab Januar 2015 ist dieser einheitliche Beitragssatz passé. Denn jetzt dürfen die Krankenkassen die Höhe Ihres Beitragssatzes wieder selbst bestimmen.

    Mit dem „Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung" (kurz: GKV FQWG) wurde der Beitragssatz der Krankenkassen um 0,9 Prozent abgesenkt. Dadurch entsteht eine milliardenhohe Finanzierungslücke. Und diese Finanzierungslücke müssen die Kassen jetzt selbst durch einen prozentualen Zusatzbeitrag ausgleichen.

    Der Beitragssatz, den eine gesetzliche Krankenkasse von ihrem Mitglied verlangt, setzt sich ab dem 01.01.2015 also aus zwei Bestandteilen zusammen:

    ● Der eine Teil – d.h. der allgemeine oder der ermäßigte Beitragssatz – ist vom Gesetzgeber in seiner Höhe vorgeschrieben und stellt gewissermaßen einen Mindestbeitragssatz dar.

    ● Der andere Teil wird als kassenindividueller Zusatzbeitrag bezeichnet und ist je nach Finanzbedarf von der einzelnen Krankenkasse selbst festzulegen.

    Der neue individuelle Zusatzbeitrag ist vom Gesetzgeber flächendeckend gewollt, um einen stärkeren Wettbewerb unter den Kassen herbeizuführen. Das bedeutet, dass jetzt nicht nur einige wenige, sondern nahezu alle Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben müssen, er fällt nur – abhängig von der Finanzlage und dem Angebot an Zusatzleistungen – von Kasse zu Kasse unterschiedlich hoch aus.

    Wir möchten, dass Sie in Sachen Gesundheit rundum bestens versorgt sind. Aus diesem Grund erhalten Sie bei uns zahlreiche Zusatzleistungen, die über den gesetzlich festgelegten Standard hinausgehen. Aber dank unserer stabilen Finanzlage erhalten Sie dieses hervorragende Service-und Leistungsangebot auch noch zu einem günstigen Preis: Denn der individuelle Zusatzbeitrag beträgt bei der SKD BKK nur 0,7 Prozent. Sie zahlen also ab dem 01.01.2015 0,2 Prozent weniger als bisher.

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    Weitere Infos zum Zusatzbeitrag 2015

    Weil die Leistungsausgaben im Gegensatz zum gesetzlich festgelegten Beitragssatz nicht sinken, sondern steigen werden, entsteht 2015 eine Finanzierungslücke von rund 11 Milliarden Euro. Um diese Finanzierungslücke auszugleichen, ist rein rechnerisch ein durchschnittlicher Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent erforderlich. Dies wurde vom Schätzerkreis – einem Gremium, das sich aus Vertretern des Bundesgesundheits-ministeriums, des Bundesversicherungsamtes und des Spitzenverbandes der Krankenkassen zusammensetzt – für 2015 offiziell festgestellt.

  • 15.10.2014 Grippeschutzimpfung

    Jetzt ist die richtige Zeit für die Grippeschutzimpfung!

    Der Herbst ist da – und bald werden auch wieder Grippe und Erkältung Hochkonjunktur haben.

    Eine Infektion mit dem „echten" Grippevirus (Influenzavirus) ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn eine solche Infektion zeigt nicht selten einen sehr schweren Erkrankungsverlauf.

    Eine rechtzeitige Grippeschutzimpfung kann Sie schützen.

    Zwar bietet die Impfung keinen 100%igen Schutz vor einer Infektion, aber das Erkrankungsrisiko kann erheblich verringert werden. Und wenn Sie tatsächlich trotz Impfung von der Grippe „erwischt" werden sollten, verläuft die Erkrankung in der Regel milder.

    Wenn Sie mehr über die Grippeschutzimpfung erfahren möchten, dann fragen Sie doch einfach Ihren Arzt – oder stöbern Sie unten in unseren FAQs zum Thema.

    Übrigens: Die SKD BKK übernimmt für alle Versicherten, die sich gegen Grippe impfen lassen, die Kosten für die jährliche Schutzimpfung.


    FAQs zum Thema Grippe und Grippeschutzimpfung:

    Grippe oder Erkältung?
    Viele verwechseln einen grippalen Infekt mit einer echten Grippe. Während bei einem grippalen Effekt die Erkältungsbeschwerden mit Medikamenten und einigen Tage Ruhe meist schnell wieder abklingen, leiden Betroffene einer Grippeinfektion unter weit schwereren Symptomen, einer langen Erkrankungsdauer und oft hohem Fieber. Nicht wenige Grippepatienten müssen sogar zur Behandlung ins Krankenhaus.

    Wie wirkt die Grippeschutzimpfung?
    Der Grippeimpfstoff enthält abgetötete Virenbestandteile („Totimpfstoffe") oder abgeschwächte Grippeviren („Lebendwirkstoffe"). Bei der Impfung wird das Immunsystem also gewissermaßen mit dem Erreger bekannt gemacht. Das Abwehrsystem produziert daraufhin Antikörper, die dann auch bei einer echten Infektion mit Influenza-Viren schnell aktiv werden. Auf diese Weise kann der Ausbruch einer Grippe häufig ganz verhindert, zumindest aber die Schwere der Erkrankung gemildert werden.

    Muss man sich jedes Jahr impfen lassen?
    Ja, denn die Grippeviren gehören zu den am schnellsten mutierenden Arten. Der Impfstoff muss deshalb jedes Jahr neu an die zu erwartenden Grippeviren angepasst werden.

    Wann ist die beste Zeit, sich impfen zu lassen?
    Die übliche Zeit für die Grippeschutzimpfung ist von Herbstbeginn bis Jahresende, denn die Grippewelle erreicht ihren Höhepunkt erfahrungsgemäß im Januar und Februar. Bedenken Sie aber, dass es 10 bis 14 Tage dauert, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Deshalb ist es ratsam, sich möglichst frühzeitig – am besten also jetzt – impfen zu lassen.

    Für wen ist eine Grippeschutzimpfung sinnvoll?
    Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, chronisch Kranke und ältere Menschen ab 60 Jahren sollten sich impfen lassen. Das gilt auch für Menschen, die viel Kontakt mit Anderen haben – etwa medizinisches Personal oder Lehrer.

    Was ist mit Nebenwirkungen?
    Der Grippeimpfstoff ist meist sehr gut verträglich, es kann aber – wie bei anderen Impfungen auch – gelegentlich im Bereich der Einstichstelle zu leichten Muskelschmerzen oder Hautrötungen kommen. Ab und zu können auch Kopfschmerzen, eine Erhöhung der Temperatur oder ein allgemeines Unwohlsein auftreten. Diese Symptome halten aber in der Regel nicht länger als ein bis zwei Tage an.

    Impfen in der Schwangerschaft – geht das?
    Die Grippeimpfung für Schwangere wird von der Ständigen Impfkommission ab der 13. Schwangerschaftswoche empfohlen, in manchen Fällen (z.B. bei einer Diabeteserkrankung) auch schon früher. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Frauenarzt. Dieser wird die Risiken einer Impfung und das Risiko an einer Grippe zu erkranken sorgfältig abwägen.

  • 01.09.2014 Jubiläum

    Vorstand der SKD BKK feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum

    Am 01.09.2014 feierte Manfred Warmuth, Vorstand der SKD BKK, sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Schweinfurter Betriebskrankenkasse (BKK).

    PM_DienstjubiläumManfred Warmuth trat am 01.09.1989 als Auszubildender seinen ersten Arbeitstag bei der Betriebskrankenkasse der SKF GmbH an, aus der mittlerweile die SKD BKK geworden ist. Er hätte sich zu diesem Zeitpunkt wohl nicht träumen lassen, dass er ein viertel Jahrhundert später noch immer dort arbeiten würde, und zwar als Vorstand. Jetzt feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

    Das Jubiläum war Anlass für eine kleine Feierstunde, in der Kollegen sowie Vertreter der Selbstverwaltung und des Personalrats dem Vorstand ihre Glückwünsche aussprachen.

    Anerkennende Worte fand Dr. Muharrem Cinar, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der SKD BKK, in seiner Laudatio. Er würdigte Manfred Warmuth als einen kompetenten und verdienten Mitarbeiter und als engagierten Vorstand, der seit zweieinhalb Jahren mit Erfolg die Geschicke der Betriebskrankenkasse bestimmt.

    Manfred Warmuth zeigte sich stolz darauf, so lange für eine so traditionsreiche Körperschaft tätig zu sein: „Es war für mich eine schöne und spannende Zeit, in der ich die Entwicklung der BKK von einer kleinen Krankenkasse nur für SKF-Mitarbeiter hin zu dem, was wir jetzt sind, miterleben und mitgestalten konnte – nämlich eine weithin geöffnete Betriebskrankenkasse mit mehr als 51.000 Versicherten, die sich erfolgreich am Markt behauptet."

    Der gelernte Sozialversicherungsfachangestellte war einige Jahre als Sachbearbeiter tätig und bekleidete dann verschiedene Führungspositionen in der Betriebskrankenkasse. Nach den Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zum Krankenkassenbetriebswirt sowie zum Betriebswirt (IHK) übernahm er zum 1. Januar 2001 die Funktion des stellvertretenden Vorstandes der SKD BKK. Zum 1. Februar 2012 wurde er vom Verwaltungsrat der SKD BKK zum Vorstand der Kasse bestellt.

  • 31.08.2014 UFRA Schweinfurt

    Vom 27.09.2014 bis zum 05.10.2014 findet in Schweinfurt auf dem Volksfestplatz wieder die Unterfrankenschau (UFRA) statt.

    Besuchen Sie uns im Gesundheitspark in der Halle 16 und informieren Sie sich über die aktuellen Trends und News aus dem Gesundheitsbereich oder nehmen Sie an einem unserer zahlreichen Mitmachangebote und Gesundheits-Checks teil.

    Zusammen mit Partnern aus der Region stellen wir wieder ein abwechslungsreiches Programm für Sie auf die Beine.

    31.08.2014 UFRA Schweinfurt

  • 21.07.2014 Veröffentlichung der Bilanz 2013

    SKD BKK veröffentlicht Bilanz 2013

    Trotz schwindender Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schließt die unterfränkische Betriebs­krankenkasse das Geschäftsjahr 2013 mit einem deutlichen Plus ab.

    2013 war für die SKD BKK wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Neue Zusatzleistungen, mehr persönlicher Service für Versicherte, Prämienzahlung an Mitglieder – und trotzdem bleibt unter dem Strich noch ein Überschuss von knapp 2,2 Millionen Euro.

    Die Bilanz weist Einnahmen in Höhe von rund 125,8 Millionen Euro aus, denen Ausgaben von 123,6 Millionen Euro gegenüber stehen. Davon entfiel der weitaus größte Teil auf die Leistungsausgaben, die die SKD BKK für ihre rund 51.000 Versicherten aufwandte.

    Pro Versichertem waren dies 2.262,63 Euro. Die Verwaltungskosten lagen mit 103,31 Euro je Versichertem deutlich unter dem bundesweiten GKV-Durchschnitt von 141,86 Euro.

    „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden", kommentiert SKD BKK-Vorstand Manfred Warmuth die Zahlen. „Rund 2,2 Millionen Euro haben wir in Form von Prämienzahlungen an unsere Mitglieder weitergegeben, der verbleibende Überschuss von 2,2 Millionen Euro wird den Rücklagen zugeführt. Damit ist die SKD BKK finanziell für die Zukunft gut gerüstet."

    Und da wird sich ab Januar 2015 einiges ändern: Wegen der GKV-Finanzreform sinkt der allgemeine Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent. Weil damit aber so gut wie keine der Kassen auskommen wird, werden diese dann einkommensabhängige prozentuale Zusatzbeiträge vom Versicherten erheben müssen.

    „Wir können, was die künftige Beitragshöhe anbelangt, noch keine konkrete Zahl nennen", so Warmuth, „aber es steht zu erwarten, dass dank der bestehenden Rücklagen, die wir in den letzten Jahren kontinuierlich auffüllen konnten, unsere Mitglieder durch den individuellen Zusatzbeitrag keinesfalls höher belastet werden als heute."

    Den aktuellen Geschäftsbericht finden Sie hier.

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