Leistungserbringer

In unserem Bereich für Leistungserbringer finden Sie wichtige Informationen rund um das Thema Hilfsmittel, Verträge, Pflegeversicherung und häusliche Krankenpflege. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten:

SKD BKK
Schultesstraße 19 a
97421 Schweinfurt

BetriebsNr. (West): 74773896
BetriebsNr. (Ost): 01085242

IK-Nr. (KV): 108833505
IK-Nr. (PV): 188833505

Telefax: 09721 9449-366

E-Mail: hilfsmittel@skd-bkk.de

            pflege@skd-bkk.de

Ihre Ansprechpartner:

Hilsmittelversorgung / Häusliche Krankenpflege

    Telefonnummern  
Theresa Seufert   09721 9449-347 Versicherte A - LE
Franziska Weidinger   09721 9449-341 Versicherte LI - Z
René Glöckner   09721 9449-348 Verträge

 

Pflegeversicherung:

  Telefonnummern  
Vera Brückner
(Pflegeberaterin/
-Sachverständige)
09721 9449-342 Versicherte A - G
Margit Lutz 09721 9449-345 Versicherte H - K
Corinna Katzenberger 09721 9449-345 Versicherte L - RA
Heike Schwarzer 09721 9449-346 Versicherte RE - Z
Stefanie  Remler 09721 9449-343 Pflegezeiten / RV

Hilfsmittel / Pflegehilfsmittel

  • Genehmigungspflicht / Elektronischer Kostenvoranschlag

    Die Abgabe von (Pflege-)Hilfsmitteln und die damit verbundenen Dienstleistungen sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Dies gilt auch für nicht im Hilfsmittelverzeichnis gelistete Produkte. Eine kassenärztliche Verordnung bzw. ein Rezept ist zwingend erforderlich.

    Generelle Genehmigungspflicht (auch bei einen Gesamtpreis von unter
    77,00 Euro brutto) besteht für folgende Hilfsmittel bzw. Produktgruppen:

    • PG 11 (Hilfsmittel bei Dekubitus);    
    • PG 14 (Inhalationsgeräte);    
    • PG 15.25.01. – 15.25.03. (aufsaugende Inkontinenzartikel)

    Pflegehilfsmittel und doppelfunktionale Hilfsmittel (z.B. Pflegebetten, Toilettenhilfen etc.) sind von der Genehmigungsfreiheit ausgeschlossen.

    Im Übrigen gilt für im Hilfsmittelverzeichnis gelistete Hilfsmittel und die damit verbundenen Dienstleistungen Genehmigungsfreiheit bis zu einem Gesamtwert von 77,00 Euro brutto. Bei nicht zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln ist die Summe des Kostenvoranschlags maßgeblich, bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln der Gesamtwert der ärztlichen Verordnung.

    Anträge auf Genehmigung sind möglichst per elektronischem Kostenvoranschlag (eKV) einzureichen, da auf diesem Wege die schnellstmögliche Bearbeitung gewährleistet werden kann. Wir sind über die Zentrale Healthcare Plattform ZHP angeschlossen. Wenn eine Antragstellung via eKV nicht möglich ist, dann bitten wir Sie, einen entsprechenden Vermerk auf dem Kostenvoranschlag anzubringen; die Übermittlung sollte dann vorzugweise per Fax erfolgen (Fax-Nr.: 09721 9449-366).

    Lieferung von Hilfsmitteln

    Die Lieferung der vorher genehmigten Hilfsmittel ist per eKV mit dem Liefertermin zu bestätigen. Eine entsprechende Rückmeldung ist auch bei einer Stornierung bzw. Nichtlieferung erforderlich, da es andernfalls zu Unstimmigkeiten bei den Rückholungsaufträgen kommen kann.

    Langfristversorgung

    Anträge, die auf eine längerfristige bzw. dauerhafte Versorgung mit Hilfsmitteln gerichtet sind, sind immer genehmigungspflichtig; insbesondere bei Versorgungen mit Monatspauschalen ist eine Dauerverordnung (z.B. für 6 oder 12 Monate) erforderlich.

    Die Genehmigung einer längerfristigen bzw. dauerhaften Versorgung erfolgt immer (d.h. auch dann, wenn ein Kostenvoranschlag in Papierform eingereicht wurde) auf elektronischem Wege, da die Genehmigungsdaten zugleich an unser Abrechnungszentrum übermittelt werden.

  • Besonderheiten bei der Genehmigung einzelner Hilfsmittel bzw. Produktgruppen

    ► 01.35.01.xxxx – Milchpumpen
    Genehmigungsfreiheit besteht, sofern ein Höchstpreis von 1,64 Euro brutto je Tag und für Zubehör ein Bruttobetrag von maximal 30,00 Euro je Gesamtversorgung nicht überschritten werden. Bei einem Gesamtversorgungszeitraum von mehr als 12 Wochen ist ein Kostenvoranschlag zu erstellen und der Leistungszeitraum und die Art der Verordnung (z.B. 2. Folgeverordnung) zu vermerken.

    ► 03.xx.xx.xxxx – Applikationshilfen
    Genehmigungsfreiheit besteht bis zu einem Gesamtpreis in Höhe von maximal 250,00 Euro brutto nach kassenärztlicher Verordnung.

    ► 15.25.04.xxxx bis 15.25.15.xxxx – ableitende Inkontinenzartikel
    Genehmigungsfreiheit besteht bis zu einem Gesamtpreis in Höhe von maximal 150,00 Euro brutto je kassenärztlicher Verordnung. Es gelten die Festbeträge aus der Festbetragsvereinbarung vom 01.01.2008, soweit keine andere vertragliche Vereinbarung besteht.

    ► 21.28.01.xxxx – Blutdruckmessgeräte
    Für Blutdruckmessgeräte übernehmen wir die vertraglich vereinbarten Preise abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.  Genehmigungsfreiheit besteht bis zu einem Gesamtpreis in Höhe von maximal 35,70 Euro brutto nach kassenärztlicher Verordnung.

    ► 21.34.02.xxxx – Blutzuckermessgeräte
    Für Blutzuckermessgeräte zahlen wir einen Zuschuss in Höhe von 25,00 Euro abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.  Genehmigungsfreiheit besteht bis zu einem Gesamtpreis in Höhe von maximal 25,00 Euro brutto nach kassenärztlicher Verordnung.

    ► Batterien und Akkupacks zur Energieversorgung von Cochlear-Implantaten
    Genehmigungsfreiheit besteht bis zu einem Einzelpreis von 1,00 Euro je Batterie und bis maximal 30 Stück je Monat. Bei Akkupacks besteht Genehmigungsfreiheit für maximal 2 Stück für 24 Monate, Preis je Stück maximal 450,00 Euro brutto.Bitte beachten Sie auch den Menüpunkt "Erfassungshinweise".

  • Vertragspartner und Verträge

    Die Hilfsmittelversorgung der Versicherten ist grundsätzlich nur durch Vertragspartner der SKD BKK möglich. Grundsätzlich gelten ab 01.09.2014 die Hilfsmittelverträge der GWQ bzw. für Hilfsmittel, die davon nicht abgedeckt sind, die bestehenden BKK-Landesverbandsverträge und folgende bundesweit geltende Verträge:

    • BKK LV Vertrag Hörgeräte bundesweit mit BIHA
    • BKK LV Vertrag ResMed – Schlafapnoe / Beatmung
    • BKK LV Vertrag Kunstaugen
    • BKK LV Vertrag Augenoptik
    • BKK LV Vertrag NRI – Absauggeräte / Sauerstoff / Monitoring
    • BKK LV Vertrag Inkontinenz in Heimen
    • CPM-Vertrag der Schwenninger BKK

    Bitte beachten Sie, dass in den Verträgen und Vereinbarungen Regelungen getroffen sein können, die von den Ausführungen unter den Punkten 5 - 7 abweichen können. Bei Anfragen zu Landesverbandsverträgen wenden Sie sich bitte direkt an den Verband.

    Achtung ! Bei den Inkontinenzverträgen gelten die zum 31.03.2016 gekündigten GWQ-Verträge bis dahin weiter. Aktuell wird bereits neu verhandelt um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.

    Für Leistungserbringer, die nicht Vertragspartner der SKD BKK sind, gilt generell eine Genehmigungspflicht vor Leistungserbringung. Der Leistungserbringer kann sich in diesem Fall an einen bestehenden Vertragspreis anlehnen und den Kostenvoranschlag (z.B. mit Skontoangebot) zur Genehmigung einreichen.

  • Erfassungshinweise

    ► zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
    Im eKV sollte zuerst die Hilfsmittelpauschale mit Pos.-Nr. 54.45.01.0999 mit dem Betrag von 40,00 Euro angegeben sein. Für Pauschalen mit Beihilfeanspruch verwenden Sie bitte Pos.-Nr. 54.45.01.0998 und 20,00 Euro. Darunter sind dann die einzelnen Positionen (z.B. Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, etc.) mit Betrag 0,00 und Menge 1 zu erfassen.

    Bitte verwenden Sie folgende Positionsnummern:

    • Anschlussgebühr Hausnotrufgerät = 52.40.01.1999
    • Hausnotrufgerät = 52.40.01.1000
    • Pauschale zVbPV-HIMI bis 40€/mtl. = 54.45.01.0999
    • Beihilfe-Pauschale zVbPV-HIMI bis 20€/mtl. = 54.45.01.0998
    • Fingerlinge = 54.99.01.0001
    • Einmalhandschuhe = 54.99.01.1001
    • Mundschutz = 54.99.01.2001
    • Schutzschürzen - Einmalgebrauch = 54.99.01.3001
    • Schutzschürzen - wiederverwendbar = 54.99.01.3002
    • Handdesinfektion = 54.99.02.0001
    • Flächendesinfektion = 54.99.02.0002
    • saugende Bettschutzeinlagen - Einmalgebrauch = 54.45.01.0001
    • saugende Bettschutzeinlagen - wiederverwendbar = 51.40.01.4000

    Wichtig: Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen sind als separates Hilfsmittel zu erfassen, um der Zuzahlungsregelung Rechnung zu tragen.

    ► Inkontinenzartikel / ent.Nahrung / Verbandmittel
    Bitte erstellen Sie den eKV so, dass zuerst die Pos.-Nr. der Pauschale (mit dem entsprechenden Betrag) steht. Bei Bedarf können dann die einzelnen Produkte als Einzelpositionen mit jeweils 0,00 Euro aufgeführt werden.

    Bitte benutzen Sie folgende Positionsnummern:

    • Inkontinenzpauschale aufsaugend = 15.25.99.9991     
    • Inkontinenzpauschale stat. Heime = 15.99.99.2001
    • Inkontinenzpauschale Behinderteneinrichtungen = 15.00.99.9923
    • Standard-/Spezialnahrung VP = 03.99.07.9991  
    • Technikpauschale = 03.99.07.9992  
    • Verbandmittelpauschale = 03.99.07.9993

     

  • Abrechnungszentrum

    Für die Abrechnung von (Pflege-)Hilfsmitteln benötigen Sie eine IK-Nummer und eine Zulassung. Die Abrechnung erfolgt entsprechend gesetzlicher Vorschriften (§ 302 SGB V) und wird grundsätzlich direkt über unser Abrechnungszentrum abgewickelt:

    Abrechnungszentrum Emmendingen
    An der B3 Haus Nr. 6
    79312 Emmendingen     Telefon: 07641 9201-666
    Telefax: 07641 9201-4507
    E-Mail: onlinePlus@arz-emmendingen.de

    Bitte beachten Sie: Papierabrechnungen für genehmigungspflichtige Hilfsmittel, die keinen Genehmigungsvermerk enthalten, werden ggf. abgewiesen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihrer Abrechnung die Genehmigung (Genehmigungsnummer falls vorhanden oder Kopie der Genehmigung bzw. der eKV-Genehmigung) beizufügen.

    Bei Fragen zum Abrechnungsverfahren (beispielsweise zur Möglichkeit der elektronischen Abrechnung) wenden Sie sich bitte direkt an unser Abrechnungszentrum. 

 

Häusliche Krankenpflege

Die Antragsbearbeitung zur Häuslichen Krankenpflege erfolgt bei uns im Hause, sodass Sie die Verordnungen und ggf. weitere Antragsunterlagen in unserer Hauptverwaltung in Schweinfurt einreichen können. Sie erhalten zusammen mit der Genehmigung ein Aktenzeichen, welches Sie bei Anfragen verwenden können.
Für die Abrechnung von häuslicher Krankenpflege benötigen Sie das Aktenzeichen der Genehmigung, eine IK-Nummer und eine Zulassung. Die Abrechnung erfolgt entsprechend gesetzlicher Vorschriften (§ 302 SGB V) und wird grundsätzlich direkt über unser Abrechnungszentrum abgewickelt:

Abrechnungszentrum Emmendingen
An der B3 Haus Nr. 6
79312 Emmendingen Telefon: 07641 9201-0
Telefax: 07641 9201-4507
E-Mail: kundenservice@arz-emmendingen.de

Bei maschineller Abrechnung nach § 302 SGB V senden Sie bitte die Daten auf Datenträgern (Diskette, CD-ROM, E-Mail, DFÜ) direkt an das

Abrechnungszentrum Emmendingen
79310 Emmendingen

IK für Datenlieferungen: 107 436 557
E-Mail: tp5@arz-emmendingen.de

Für Fragen steht Ihnen Herr Goldbach vom Abrechnungszentrum unter 07641 9201-0 zur Verfügung.

Wichtig: Verwenden Sie entweder Papierabrechnungen oder die maschinelle Abrechnung – keinesfalls aber beides! – um Abweisungen oder Zahlungsverzögerungen zu vermeiden. Und geben Sie bitte immer den Kostenträger (d.h. die SKD BKK) und das Aktenzeichen an.
Bei Fragen zum Abrechnungsverfahren (beispielsweise zur Möglichkeit der elektronischen Abrechnung) wenden Sie sich bitte direkt an unser Abrechnungszentrum.

 

Pflegeleistungen nach dem SGB XI (außer Pflegehilfsmittel)

Die Bearbeitung von Leistungen der Pflegeversicherung erfolgt vollständig bei uns im Hause. Bitte schicken Sie deshalb Anträge und Rechnungen direkt an unsere Hauptverwaltung in Schweinfurt.  

SKD BKK
Schultesstraße 19 a
97421 Schweinfurt

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